Eine Fotosession. Wo, Wie, Wer, Was?

Voller Neugier und Aufregung öffnete ich die Nachricht. Eine Nachricht von meinem Herrn. „Du wirst dich zurecht machen, 3H und einen kurzen Mantel darüber. Um 17 Uhr werde ich vor der Tür stehen. Du wirst einsteigen und kein Wort von dir geben.“ In meinem Kopf herrschte wieder ein durcheinander, aber in meinem Bauch Schmetterlinge voller Vorfreude. Was auch immer geschehen würde, ging ich diesmal schneller von der Arbeit nach Hause. Bereitete mich gründlich auf dieses neue Abenteuer vor. Früher fertig und mit einer gesteigerten Aufregung, rezitierte ich mehrmals mein Mantra. Es wurde ruhiger in mir.
Ein Hupen kündigte seine Ankunft an und machte mich auf dem Weg. Im Auto angekommen, bekam ich sofort eine Augenbinde um. Ein Geheimnis, Fragen über Fragen. Wo, Wie, Wer, Was? Beruhigende Klänge eines Piano`s umfing meine Sinne, besänftigte meine innere Stimme. Wir kamen an und mein Herr führte mich ein paar Stufen hinauf, vertraute jedem seiner Schritte. Mein Mantel wurde abgenommen und ich wurde in eine Halle geführt, dies vernahm ich am Widerhall der Schritte. Er wieß mich an auf den Knien zu verweilen, in der Kneel Position. Hörte wie mehrere Schritte näher kamen und einen bekannten Geruch, ich schätzte mehrere Herren. Ich fiel in eine tiefe Entspannung, in mir wurde es still.
Ein Herr, der scheinbar im Kreis lief und das klickende Geräusch einer Kamera verwunderte mich. Jemand kam auf mich zu, spürte ein paar Hände auf meinem Kopf. Eine Geste die mir Schutz und Geborgenheit bot. Weitere klickende Geräusche. Dann ein Reißverschluss der geöffnet wurde und die Eichel eines jemanden meine Lippen streifte. Ich öffnete meine Lippen und hieß Ihn Willkommen. Er nahm mich mal hart, mal sanfter und ergoss sich dann in mir. Ein weiterer Herr, der sich meinem Mund zugunsten machte. Ich glaubte sechs Schwänze geblasen zu haben, war mir aber nicht sicher, da ich selbst in eine Art Rausch verfiel. Spürte dann kräftige Hände die mich an beiden Armen hochhoben. Kettengeräusche und ein lächeln huschte über mein Gesicht, denn er wusste wie sehr ich sie liebte. Man legte mir breite Handschellen um und schon wurden meine Arme emporgezogen. Mit meinen Beinen das selbe Schicksal, weit gespreizt. So stand ich, gehalten von unzähligen Gliedern und verfiel in leichte Erregung. Keiner sprach, nur Atemgeräusche, hier und da Schritte, ein Hauch von Stoff zu Stoff.
Einer der Herren trat von hinten an mich heran, seine Finger meine Nippel umfassten, sie feste drückte, zog, und zwirbelte. Es erregte mich immer mehr, bis eine Woge der Extase in meine Lenden zog. Ich ergab mich seufzend, mein Kopf in den Nacken auf seine Schulter gelegt. Genoss die Zuneigung dieser Berührungen. Fingerspitzen meinen Bauch hinunter gleitend bis zu meiner Scham und über den Kitzler kreisend mal hart, mal zart zupfte er daran. Ich verging vor Lust, ein Stöhnen entwich meinen Lippen. Zu sehr in der Lust verfangen, höhte ich nicht mehr dieses klicken. Seine Finger fanden meine Nässe, verteilte sie und spürte sie dann an meinen Lippen. Schmeckte und genoss meine eigene Lust. Vernahm seine Stimme: “ Sie ist bereit zu Empfangen.“
Was auch immer dies bedeutete, ich bekam es zu spüren. Hörte ein zischen und schon landeten Feuerzungen auf meinen Hintern und gleichzeitig auf die Brüste. Mein Körper wurde gezeichnet und verging dabei in Lust und Schmerz. Mein Körper stand in Flammen und so mancher Schrei meinen Lippen entwich. Es verging eine Ewigkeit. Fühlte die heiße Glut, die sich durch meine Haut bis tief in mein innerstes grub. Dann Hände, viele Hände die meinen Körper streichelten, als wollten sie mir das brennen fortstreichen. Ergab mich diesen himmlischen Berührungen. Plötzlich eine Zunge, feucht und heiß, über meine Klitoris züngelte, immer wieder. Das war Zuviel. Eine explosionsartige Welle durch mein innerstes wütete, ich schrie meine Lust heraus. Dieser hallte mehrmals nach, wie die Wellen in mir. Ich verlor an Kraft und hing nur noch in den Ketten. Spürte nicht mehr, wie ich in den Armen genommen wurde, aufgefangen wurde.
Am nächsten Tag erwachte ich in meinen eigenen Federn. Schmerzende Glieder, brennende Haut, meine Gedanken und Gefühle an den gestrigen Abend, ich lächelte. Ein vibrierender Ton und meine Aufmerksamkeit fiel auf mein Handy. Eine Nachricht von meinem Herrn, öffnete diese und schaute gebannt auf die Flut dieser atemberaubenden Bildern. Wie ein Film lief nun der gestrige Abend vor meinen Augen ab. Es war nicht nur eine Session, es war eine Fotosession.

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